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Eigenschaften von VIS-Bandpassfiltern |
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| Durchlassbereich |
Schmalband: Lässt nur wenige bis einige zehn Nanometer Wellenlängen durch (z. B. Peaks bei 450 ± 10nm) – geeignet für präzise spektrale Analysen. Breitband: Lässt einen breiteren Bereich durch (z. B. 400–700nm) – geeignet für konventionelle Bildgebung. |
| Transmissionsgrad | Hochwertige Filter erreichen eine Spitzentransmission von über 90% mit steilen Flanken (schmaler Übergangsbereich). |
| Sperrgrad (OD) | Im Sperrbereich (z. B. UV oder IR) wird eine optische Dichte (OD) von bis zu OD4 erreicht (entspricht einer Transmission < 0.01%). |
| Substratmaterial | Häufig verwendete Materialien: Glas BK7 (K9) oder Quarzglas. |
| Beschichtung | Aufgebracht wird eine dielektrische Mehrschichtvergütung zur Realisierung der selektiven Transmission. |
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Welche Anwendungen gibt es für VIS-Bandpassfilter? Fluoreszenzmikroskopie: Trennung von Anregungslicht (z. B. 488nm Laser) und Emissionslicht (z. B. 520nm Fluoreszenz), hierfür werden Schmalbandfilter benötigt. Industrielle Inspektion: Erhöhung des Kontrasts unter LED-Beleuchtung, z. B. bei der Prüfung von Leiterplatten auf Defekte. Astronomische Beobachtung: Verwendung von Hα-Filtern (656.3nm) zur Beobachtung der Chromosphäre der Sonne. Medizintechnik: Isolierung bestimmter Wellenlängen in Blutanalysegeräten zur Vermeidung von Übersprechen (Querempfindlichkeiten). |
86-0431-87911611