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Welche gängigen Typen von Infrarot-Langpassfiltern gibt es? NIR-Langpassfilter: Die Grenzwellenlänge liegt üblicherweise bei 650-1100 nm (z. B. 750 nm) und dient der Trennung von sichtbarem Licht und Nahinfrarotlicht. MWIR-/LWIR-Langpassfilter: Die Grenzwellenlänge kann bei 3 μm oder 8 μm liegen und wird für die Wärmebildtechnik oder Gasdetektion eingesetzt (Materialien wie Germanium, Zinkselenid). |
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Worauf muss man bei der Auswahl eines Infrarot-Langpassfilters achten? Grenzwellenlänge: Auswahl basierend auf dem gewünschten Infrarotband. Betriebstemperatur: Hohe Temperaturen können die Stabilität der Beschichtung beeinträchtigen (z. B. muss bei Germaniumfiltern der Temperaturkoeffizient berücksichtigt werden). Zerstörschwelle: Bei Hochleistungslaseranwendungen ist die Laserzerstörschwelle des Filters zu beachten. Substratmaterial: Silizium (Si): Geeignet für 1–7 μm, kostengünstig, aber spröde. Germanium (Ge): Geeignet für 2–16 μm, undurchlässig für sichtbares Licht, benötigt Feuchtigkeitsschutz. Zinkselenid (ZnSe): Weiter Transmissionsbereich (0,5–20 μm), jedoch teurer. |
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