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Welche optischen Eigenschaften haben Fluoreszenz-Bandpassfilter? Mittenwellenlänge: Die Wellenlänge mit der höchsten Transmission des Filters. Sie muss mit der Emissionsspitze des Fluoreszenzfarbstoffs übereinstimmen (z. B. FITC: ~525nm, DAPI: ~460nm). Bandbreite: Der Wellenlängenbereich, in dem die Transmission ≥50% beträgt. Üblich sind schmale Bandbreiten (10–40nm) oder breite Bandbreiten (50–100nm). Spitzentransmissionsgrad: In der Regel >90% (hochwertige Filter erreichen über 95%). Sperrgrad: Die optische Dichte im nicht durchgelassenen Bereich (z. B. im Anregungslichtwellenlängenbereich) muss ≥ OD4 betragen (entsprechend einer Transmission <0.01%). |
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Parameter |
Typischer Wert | Einfluss |
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Mittenwellenlänge |
Abhängig vom Fluoreszenzfarbstoff (z. B. Cy5: ~670nm) |
Muss mit der Emissionsspitze des Farbstoffs übereinstimmen, sonst Signalverlust. |
| Bandbreite | 10–40nm (schmalbandig) |
Schmalere Bandbreite erhöht das Signal-Rausch-Verhältnis, kann jedoch die Signalstärke verringern. |
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Sperrbereich |
OD4–OD6 (im Anregungswellenlängenbereich) |
Stellt sicher, dass das Anregungslicht (z. B. 488nm Laser) vollständig blockiert wird, um Hintergrundstörungen zu vermeiden. |
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Einfallswinkel |
0° (senkrechter Einfall optimal) | Schräger Einfall kann eine CWL-Verschiebung verursachen (eine winkelkompensierte Auslegung ist dann erforderlich). |
86-0431-87911611